Die 1998 gegründete TüNet hatte sich zunächst um die Datenleitungen zwischen verschiedenen Uni-Einrichtungen gekümmert - etwa vom Zentrum für Datenverarbeitung in der Wilhelmstraße bis zum Schloss. Nach einem Jahr waren 13 Kilometer Glasfaserkabel verlegt, mittlerweile sind es 35.
Das Netz der TüNet ist bisher sternförmig angelegt. Von der Zentrale aus führen Leitungen an die Uni, zu mehreren Industriegebieten, nach Lustnau, zum Handwerkerpark und zum Regierungspräsidium. Bei der Erschließung neuer Gewerbeflächen verlegen die Stadtwerke so genannte Leerrohre, in die die TüNet bei Bedarf Glasfaser einführen kann.
Im kommenden Jahr werden weitere "10 bis 20" Kilometer Glasfaserkabel hinzukommen, schätzt Antje Fleischer, die für das Marketing zuständig ist. Außerdem will die TüNet ihr Netz auf eine ringförmige Struktur umstellen, damit bei einem Kabelschaden die Datenflüsse umgeleitet werden können. Dafür wird die Firma laut Fleischer in den "einstelligen Millionenbeträge" investieren.
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